Dienstag, 17. Dezember 2013

BLOGSHOT: Ein Tag für die Abwehr

BLOGSHOT: Ein Tag für die Abwehr: Ein Tag für die Abwehr Ein Gang in die Sauna stärkt wegen des Wechsels zwischen warmen und kalten Reizen das Immunsystem. Archivf...
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Dienstag, 10. Dezember 2013

STARS48

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ICH LIEBE DICH

ICH LIEBE DICH

Paul Schmitt 2 about 1 month ago
PAUL
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Nordholz

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Tausende bei Trauerfeier für Paul Walker

Abschied von US-Filmstar

Tausende bei Trauerfeier für Paul Walker

BildTrauer um Schauspieler Paul Walker

Tausende Fans von Paul Walker haben in der Nähe von Los Angeles Abschied von dem tödlich verunglückten Filmstar genommen. Die Gedenkveranstaltung wurde über soziale Netzwerke organisiert. 
Die Trauerfeier begann offiziell am Sonntagnachmittag (Ortszeit), allerdings fanden sich schon Stunden zuvor zahlreiche Menschen in dem Unfallort Santa Clarita ein. Viele kamen mit PS-starken Autos, der Lärm heulender Motoren erfüllte die Luft. An der Veranstaltung nahmen bis zum Nachmittag rund 5.000 Menschen teil, darunter Familien mit Kindern, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Am Abend endete das Event mit einem Autokorso.

Links
"Fast and Furious"-Star bei Unfall gestorben
Der 40-jährige Walker, bekannt aus den Rennfilmen "The Fast and the Furious", war Anfang Dezember mit seinem Porsche Carrera GT verunglückt. Am Steuer saß sein Freund Roger Rodas, der ebenfalls bei dem Unfall starb. Nach Angaben der Behörden spielte Geschwindigkeit eine Rolle bei dem Crash.
09.12.2013, Quelle: dpa 

LINK:  http://www.heute.de/abschied-von-us-filmstar-paul-walker-31028170.html 

Donnerstag, 21. November 2013

Stars48: KÜNSTLER GEGEN AIDS

Stars48: KÜNSTLER GEGEN AIDS: KÜNSTLER GEGEN AIDS DIE GALA AM 25. NOVEMBER 2013 THEATER DES WESTENS

ANGST


ANGST

 

 

 

 

Kennst du das Gefühl wenn dich niemand mehr will

 

Kennst du das Gefühl alles wird still um dich niemand mehr kümmert sich

 

 

Warum, warum nimmst du nicht meine Angst und rennst mit ihr davon

 

Warum, warum nimmst du nicht meine Angst und rennst mit ihr davon

 

Irgendwohin wo sie niemand mehr kennt, wo sie niemand mehr kennt

 

 

 

Kennst du das Gefühl wenn dich niemand mehr will

 

Kennst du das Gefühl alles wird still um dich niemand mehr kümmert sich

 

 

Warum, warum nimmst du nicht meine Hand und rennst mit mir davon

 

Warum, warum nimmst du nicht meine Hand und rennst mit mir davon

 

Irgendwohin wo uns niemand mehr kennt, wo uns niemand mehr kennt

Sonntag, 17. November 2013

VAMPIR

Schöner VAMPIR

Ich küsse Deine Lippen, meine Scham ist ziemlich groß,
Deine Schönheit ist allmächtig, ich scheiß mir in die Hose

Diese Schönheit macht mich blind, kann mich nicht bewegen,
weiß nicht wo wir sind, doch ich hab` Gottes Segen

komm lass mich vergessen, komm lass mich vergessen,
ich bin von Dir besessen, saug` mich aus, mach Liebe d`raus

Ich knie vor Dir nieder, krieche in dich `rein,
Du hast mich geblendet, ich will Dein Sklave sein

Dein Blick hat mich gebissen, ich fühle noch den Schmerz,
daß Liebessäfte fließen, befreit nicht nur mein Herz

komm lass mich vergessen, komm lass mich vergessen,
ich bin von Dir besessen, saug mich aus, mach Liebe d`raus

komm lass mich vergessen, ich bin von Dir besessen,
komm lass mich vergessen, saug mich aus, mach Liebe d`raus

PAUL-HERZENSANGELEGENHEITEN-2014 (Playlist)


Sonntag, 10. November 2013

SEELENTIEF


SEELENTIEF
Copyright: Alexandra Herzog-Schmitt
 

 

So klein war ich, so klein. Jede Nacht wurde ich wach-

träumte ich?

Ich war doch erst acht, was hast du nur mit mir gemacht?

Du bist doch mein Papa, natürlich hab ich dich lieb.

Trotzdem verstehe ich das Ganze nicht, was dich dazu trieb?

 

So klein war ich, so klein.

Im Fernseh, hab ich schon, von so etwas gehört,

dass es auch Papas gibt, die Kinder nachts im Schlaf gestört.

Sie sagen auch, wenn es mir so geht, soll ich mir Mut fassen und es Mama sagen, die das versteht.

Doch DU, bist mein Papa und ich hab dich lieb, vielleicht bin ich ja auch Schuld, dass ich dich zu sowas trieb.

 

So klein war ich, so klein.

Mittlerweile bin ich Erwachsen und verstehe erst jetzt, was damals geschah.

In den letzten Jahren, überlegte ich oft dich anzuzeigen, um aus meinem Seelentief aufzusteigen.

Immer und immer wieder, fragte ich mich:

Passierte das wirklich mir?

Und:

War es wirklich wahr?

 

Aber, so erwachsen bin ich jetzt

Und endlich verstehe ich, dass ich Handeln muss!

Ich zeig dich an!

Und DU, bist endlich dran.

 

Doch DU, bist mein Papa und ich hab dich lieb, vielleicht bin ich ja auch Schuld, dass ich dich zu sowas trieb.

 

Aber, so erwachsen bin ich jetzt

Und endlich verstehe ich, dass ich Handeln muss!

Ich zeig dich an!

Und DU, bist endlich dran.

ICH LIEBE DICH


ICH LIEBE DICH
Copyright: Alexandra Herzog-Schmitt
 

 

BIN GEFANGEN IN DIR KETTEN AM HANDGELENK

 

FESSEL AN DEN FÜSSEN SIND NICHT WIRKLICHKEIT

 

TRAURIG BLICKST DU MICH AN ICH SPÜRE SCHREIE IN DER STILLE

 

GEDANKENSPLITTER IN MEINEM KOPF FLEHEND DEINE WORTE

 

 

 

HÖRST DU MICH

 

ICH LIEBE DICH

 

 

FÜR IMMER FOREVER TRÄGST DU MICH IN DEINEM HERZEN

 

AUCH WENN DAS LICHT VERGEHT ICH BIN BEI DIR FÜR IMMER FOREVER

SCHOKOLADE


SCHOKOLADE

 

 

 

Ich hab`so viele Fehler gemacht, so viel falsches gesagt

so verquer gedacht, dich ausgelacht

du hast mich aufgezogen, bin `rangewachsen und jetzt erwachsen

hast mich durchgefüttert, mir Geld zugesteckt

 

Schokolade statt Liebe, Schokolade statt Liebe

 

gab es für Dich, als Du Kind warst, auch keine Liebe ?

Ich hab`mir so gewünscht, das Du mich in den Arm nimmst und sagst: Das kriegen wir hin.

Jetzt sind alle gestorben, nur Du und ich sind übrig geblieben

und beide sind wir unfähig uns zu lieben.

 

Schokolade statt Liebe, Schokolade statt Liebe

 

Wie soll ich meinem Kind zeigen das ich es lieb hab` ?

Mit Riegeln für Kinder ? oder einer Schokoladenkuh ?

hab`keine Zuckergusszitzen und kein Wohlstandsgebäck, im Gepäck

hab`kein Geld um seine Liebe zu kaufen.

 

Oh, wenn ich nur erfahren hät`was Liebe ist . . .

Oh, wenn ich nur erfahren hät`was Liebe ist . . .

Schokolade statt Liebe, Schokolade statt Liebe

 

 

ich könnt`sie jetzt gut gebrauchen.

Jeder hat es gesehen, wie abhängig ich von Liebe bin

und jeder hat es ausgenutzt

und mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin,

gestern gestorben und morgen tot

 

Oh, wenn ich nur erfahren hät`was Liebe ist . . .

Oh, wenn ich nur erfahren hät`was Liebe ist . . .

Schokolade statt Liebe, Schokolade statt Liebe

gestern gestorben und morgen tot

ICH KRIEG DICH


ICH KRIEG DICH

 

 

Ich bin die Gerechtigkeit, ich führe das Ruder

 

Ich bin dein schlimmster Feind, ich krieg dich, ich krieg dich

 

 

Bist du auch noch so weit, du bist nicht mehr sicher

 

Hab das Messer schon gewetzt, ich krieg dich, ich krieg dich

 

 

Ich bin dein schlimmster Feind, der in dein Gewissen scheint

 

Für dich gibt’s keine Ruh mehr, keine Rast,

 

Ich bring dich in den Knast

 

Ich bin dir ganz nah, die reinste Gefahr, die reinste Gefahr

 

Ich bin der Engel der Kinder und ich krieg dich, ich krieg dich

 

 

 

So warst du noch nie verletzt, meine Rache wird grausam sein

 

Hab dich ganz Scharf im Blick, ich krieg dich, ich krieg dich

 

 

Mich regiert nur Gerechtigkeit, hab mich gegen dich vereint

 

Es hilft dir kein Gesetz, ich krieg dich, ich krieg dich

HERZENSANGELEGENHEITEN


HERZENSANGELEGENHEITEN

 

 

Du kamst in mein Leben als es für mich

Nach unten nicht mehr weiterging

Hast mir Kraft gegeben, gabst meinem Leben

Plötzlich wieder einen Sinn

Hast alles aufgegeben um mich zu tragen

Und zu stützen wo es ging

Hast alles Überwunden durch dich

Bin ich da wo ich jetzt bin

 

Du hilfst mir immer, auch in schweren Zeiten

Und ganz besonders, in Herzensangelegenheiten

 

Mein Herz schlägt jetzt immer für dich

Ewiglich

Du bist mein Engel, die Fee, das Glück

Die Frau, das süße Wesen

Ich wär jetzt tot, ich wär jetzt tot,

Wärst du nicht gewesen

 

Du hilfst mir immer, auch in schweren Zeiten

Und ganz besonders, in Herzensangelegenheiten

 

Du bist so stark bist so sanft

Bist so schlau

Außerirdisch schöne

Engelsfrau

 

Du hilfst mir immer, auch in schweren Zeiten

Und ganz besonders, in Herzensangelegenheiten

EUPHORISIERT


EUPHORISIERT

 

 

Was soll dran verkehrt sein, dich zu lieben

 

Was soll dran falsch sein, dir Treue zu schwörn

 

Was soll dran verkehrt sein, dich zu ehren

 

Was soll dran falsch sein, Freiheit zu gewähren

 

Was soll dran verkehrt sein, dich auf Händen zu tragen

 

Was soll dran falsch sein, die Wahrheit zu sagen

 

 

Ich weiß, ich weiß, ich komm nie wieder von dir los

 

Ich weiß, ich weiß, da bin ich gnadenlos

 

Ich weiß, ich weiß, egal was noch passiert

 

Bei dir bin ich mir sicher, du hast mich euphorisiert

 

Bei dir bin ich mir sicher, du hast mich euphorisiert

 

 

Ich schau nur noch der Sonne entgegen

 

lass die Schatten hinter mir

 

 

Bei dir bin ich mir sicher, du hast mich euphorisiert

 

Bei dir bin ich mir sicher, du hast mich euphorisiert

DEPRESSION


DEPRESSION

 

 

 

Hab`das ganze Leben funktioniert, mich staatlich profiliert und trotzdem nix kapiert.

 

 

Wo ich den Schelm hatte im Nacken, sitzt jetzt `ne Braut mit hohen Hacken,

 

 

vom Teufel inspiriert.

 

 

Ich könnt seh`n wenn ich nicht blind wär,

 

 

Ich könnt träumen, dass ich stark wär,

 

 

doch fühl ich mich besiegt.

 

 

 

Einzig allein in Deiner Nähe zu sein, schützt mich

 

 

 vor dem Heer das vorgibt heilig zu sein.

 

 

Einzig allein in Deiner Nähe zu sein, schützt mich

 

 

vor der Depression, egal welcher Konfession.

 

 

 

Nicht ohne eine Liebe,

 

 

Nicht ohne eine Liebe

 

 

Ich geh`nicht ohne eine Liebe,

 

 

von dieser Welt.

PAUL-HERZENSANGELEGENHEITEN-2014

http://paulreinhard.blogspot.de/2013/11/paul-herzensangelegenheiten-2014_17.html
1 BRUDERHERZ
2 DEPRESSION
3 EUPHORISIERT
4 HERZ VOLLER QUAL
5 HERZENSANGELEGENHEITEN
6 ICH KRIEG DICH
7 ICH LIEBE DICH
8 SCHOKOLADE
9 SEELENTIEF
10 TEUFELSKREIS
11 VAMPIR
12 ANGST

Samstag, 2. November 2013

BRUDERHERZ


BRUDERHERZ

 

Hey Bruderherz meine Trauer kommt spät,

weil mein Verstand es nicht versteht.

Deine Stimme vertraut wie nie,

durch Dein Bild vor meinen Augen klingt sie,

näher als je zuvor,

erst jetzt öffnet sich für Dich mein Ohr.

 

Hey Bruderherz meine Trauer kommt spät,

weil mein Verstand es nicht versteht.

Verzweifelt wird mir klar,

wie viel Wahrheit zwischen uns war,

geführt hast Du mich obwohl,

Du führerlos getrieben bist abseits des Stroms.

 

Hey Bruderherz meine Trauer kommt spät,

weil mein Verstand es nicht versteht.

Ich spür wie Du in mir weiterlebst,

wie Du nur gute Worte gibst,

wohin Du gehst wohin Du fliegst,

ich sehe was Du siehst mein Bruderherz.

 

Hey Bruderherz meine Trauer kommt spät,

weil mein Verstand es nicht versteht.

Ich reich` Dir meine linke Hand,

die kommt vom Herzen nicht vom Verstand

und bald sind wir wieder vereint,

in einem Herzen das nie wieder weint.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

TEUFELSKREIS



 

Du hast voll einen an der Klatsche, deine Seele stirbt langsam ab

Dein Herz ruft Dich ins Grab

 

Du lebst hinter dicken Mauern, die Routine lässt dich versauern

Dein Leben ist Fassade

 

Nie werd ich in diese Falle tappen, werd mich selbst daraus befrein

Sollten deine Klauen nach mir schnappen

 

Du lebst hinter dicken Mauern, die Routine lässt dich versauern

Dein Leben ist Fassade

 

Du machst mich nicht zu deinem Sklaven, auch nicht zu deinem Lakain

Und niemals werde ich dein Freund sein

 

Du lebst hinter dicken Mauern, die Routine lässt dich versauern

Dein Leben ist Fassade

 

Du kommst nicht raus aus diesem Teufelskreis,

Du kommst nicht raus, du bezahlst nen hohen Preis

HERZ VOLLER QUAL

 


 

SIEHST DU NICHT WIE ICH LEBE

OHNE DICH KEIN LICHT

FÜHLST DU NICHT ICH GEBE

MEIN HERZ FÜR DICH

DOCH OHNE HERZ WAS BIN ICH?

DOCH NUR EIN STEIN DER LANGSAM ZERBRICHT

 

JETZT STEH  ICH DA

DU LÄSST MIR KEINE WAHL

MEIN HERZ VOLLER QUAL
 
https://www.youtube.com/watch?v=h1VX7HGkj4Y

Samstag, 26. Oktober 2013

DIE JUNGEN LEIDEN DES ALTEN P.


DIE JUNGEN LEIDEN DES ALTEN P.

 

 

Als ich wieder mal beim Arzt war und die Arzthelferin ganz genervt fragte: „Wie lange geht das denn noch mit ihrer AU ?“, wusste ich keine Antwort und zuckte nur mit den Schultern. Ich muss gestehen, man sieht es mir auch nicht an das ich krank bin. (Gott sei Dank J)

Als ich dann zu Hause war, führte dies zu dieser Geschichte, in der ich versuche mich für meine Krankheit und daraus resultierende Krankschreibung zu rechtfertigen.

 

 

 

 

Das Glücksspiel

(oder besser gesagt: Eine halbe Stunde aus dem Stationsalltag eines kranken Pflegers im Frühdienst.)

 

 

 

Es war 6 Uhr morgens. Die Bewohner des Altenheims, wurden Zimmer für Zimmer geweckt und versorgt. Die Station umfasste 20 Betten. Ich trug heute die Verantwortung für die 20 Bewohner auf dieser Station und für meine neue Kollegin (eine Hilfskraft, die noch angelernt werden musste).

Ich ging ins erste Zimmer. Frau K. war am ganzen Körper mit Stuhlgang verschmiert, sie musste geduscht werden. Also wünschte ich Frau K. einen guten Morgen und bat Sie mit ins Bad, unter die Dusche zu kommen.

Kurze Zeit später rief meine Kollegin aus dem Nachbarzimmer: „Paul, komm bitte schnell, Frau S. ist gestürzt, ihr Nachthemd ist überall voll mit Blut.“

Ich konnte Frau K. (sie stand klitschnass in der rutschigen Dusche) nicht alleine dort stehen lassen.

Es folgte ein fliegender Wechsel, meine Kollegin (die mit dem Sturz von Frau S. total überfordert war) übernahm Frau K. in der Dusche.

Auf dem Weg ins –Sturzzimmer- kamen mir so Gedanken wie: Ok, jetzt muss ich auch noch die Sanis holen und ein Sturzprotokoll schreiben. So ein Mist.

Als ich das Zimmer von Frau S. betrat, hatte sie sich (wie von Zauberhand) alleine wieder aufgerichtet. Sie stand vor ihrem Kleiderschrank und stöberte darin schon nach frischen Anziehsachen. Die roten Flecken auf ihrem Nachthemd entpuppten sich als Saftflecken! Frau S. hatte sich den roten Traubensaft nicht nur über ihr Nachtgewandt, sondern auch über ihr Nachtkästchen und ihr Bett gekippt. Die Saftflasche, die am Boden noch aus rollte, ließ darauf schließen.

Kaum hatte ich realisiert, das Frau S. ohne sichtbare Verletzungen davon gekommen war und auch keine Schmerzen äußerte, rief meine Kollegin aus der Dusche von Frau K.: „Paul, hilf mir bitte mal, Frau K. hält nicht still, ich habe Angst das sie ausrutscht.“

So nach und nach wurden jetzt auch die anderen Bewohner wach. Sie hatten den Tumult auf dem Flur vernommen.

Ich erkannte Herrn R. schon an der Stimme als er rief: „Schwester, helfen sie mir bitte auf die Toilette.“

Ok. Jetzt hieß es einen Gang zulegen. Schnell den Traubensaft vom Boden wischen, zu Frau K. unter die Dusche und wenn möglich gleichzeitig Herrn R. auf Toilette bringen, sonst geht es bei Ihm sofort ins Bett.

Ich war noch nicht mal bei meiner Kollegin, die mit Frau K. unter der Dusche stand, angelangt, klingelte das Telefon.

Da fiel mir auf, dass ich vergessen hatte das Stationshandy einzustecken. Also musste ich schnell zum Stützpunkt rennen, um es zu holen.

Ich kramte in meiner Kitteltasche nach dem Schlüssel für den Schwesternstützpunkt, der immer abgeschlossen sein musste. In letzter Sekunde schaffte ich es, den Anruf entgegenzunehmen.

Die Pflegekraft der Nachbarstation hatte Schwierigkeiten mit Herrn P., der schon bekannt war für seine morgendlichen Eskapaden (die sich manchmal auch mit Vollkontakt gegen das Pflegepersonal richteten). Also nix wie hin.

Noch während ich rannte, klingelte das Handy schon wieder.

Meine Kollegin die mit Frau K. unter der Dusche stand fragte nach, ob ich schon mit Herrn R. auf der Toilette war, denn sie hatte einen dumpfen Schlag gehört, als wäre jemand aus dem Bett gefallen.

Nach dem Erhalt dieser Information war ich gerade auf der Nachbarstation angekommen. Dort hatte sich der cholerische Herr P. wieder etwas beruhigt, diesmal wurde er nicht handgreiflich, aber in seinem Zimmer sah es aus wie nach einer Panzerschlacht. Ich half meiner Leidensgenossin die schweren Sachen, wie Bett und Nachtkästchen, wieder zurechtzurücken.

Meine Blicke verrieten ihr, dass ich gleich wieder zurück auf meine Station musste. Etwas entnervt nickte sie mir zu. „Wahrscheinlich ist Herr R. aus dem Bett gefallen, da ich vergessen habe ihn auf die Toilette zu bringen.“ ließ ich sie wissen.

Und so war es dann auch. Herr R. lag auf dem Boden, zwar fröhlich und heil, aber vorwurfsvoll vor sich hin schimpfend, als er mich durch die Zimmertüre kommen sah. „Wo bleibt denn die Schwester, ich muss auf Toilette?“ waren seine begrüßenden Worte. „Die Schwester ist da“ seufzte ich.

Mein erster Gedanke: Sturzprotokoll (wie peinlich für mich, denn jeder wusste, wenn die Wünsche von Herrn R. nicht unverzüglich befolgt wurden, würde er sich rächen).

Zur Strafe für meinen Ungehorsam, durfte ich ihn vom Boden aufheben. Und glauben sie mir das war kein Zuckerschlecken. Bei ihm bekam das Wort –unkooperativ- nochmal eine ganz andere Bedeutung.

Nach dieser Prozedur hätte mein Rücken eigentlich schon den Feierabend verdient (von meinen Nerven ganz abgesehen), aber ich war ja gerade erst mal eine halbe Stunde im Dienst.

Ok, dachte ich mir, weiter geht`s ins nächte Zimmer. Aber was war da los? Frau Sch. saß schon komplett angezogen, mit Freizeitjacke und Ausgehtäschchen auf ihrem Bett und begrüßte mich mit den Worten: „Na, da bist du ja, wann geht`s denn los? Ich warte schon die ganze Zeit, wo sind denn die Anderen?“

Ich war sprachlos und ratlos zugleich. Wie sollte ich Frau Sch. erklären, dass es wunderbar war, dass sie sich schon angezogen und so prächtig für das Frühstück herausgeputzt hatte, aber es noch perfekter gewesen wäre, wenn sie, vor dem Anziehen, das Nachthemd ausgezogen hätte.

„Wenn das Nachthemd auf der linken Seite halb aus der Hose hängt und rechts der Pulli Beulen schlägt, weil sich darunter das Nachthemd zu einer Frühlingsrolle formt, sieht das unvorteilhaft aus Frau Sch.“ war der erste Ausdruck meiner Erklärungsnot (wie sollte ich Frau Sch. begreiflich machen, dass sie sich nochmal komplett ausziehen durfte, sich waschen musste, und sich erst dann, wieder frisch anzuziehen hatte?- ich wünschte mir meine Kollegin mit der –Engelszunge- hätte heute mit mir Frühdienst bestritten).

Als ich hilfesuchend aus dem Zimmer von Frau Sch. kam, hörte ich wie die Essenswagen schon aus der Küche anrollten.

Wie konnte es anders sein, kommt nicht in diesem Moment die Stationsleitung um die Ecke und fragt mich was los sei und wo wir unsere ganze Zeit wieder vertrödelt hätten, es säße noch kein einziger Bewohner am Frühstückstisch. Wir sollten mal ein wenig schneller machen und mit mehr Elan an die Arbeit gehen, und wenn ich mich schneller bewegen würde, wäre das auch besser für meine Figur!

(Ich dachte mir nur: Du könntest ja schon mal anfangen die Teller und das Besteck auszuteilen ...)

 

Diese –halbe Stunde- zog sich über 25 lange Jahre meines Lebens hin. (durchsetzt mit vielen unbezahlten Überstunden). Ich war Vollzeitkraft in 3 Schichten die unregelmäßiger nicht sein konnten. Arbeitete an Sonn-und Feiertagen, jedes zweite Wochenende, meine freien Tage und meine geplanten Urlaubstage, blieben nie so wie sie eingetragen wurden.

Wenn ich im Frei war oder im Urlaub, war es an der Tagesordnung, dass das Telefon bimmelte und ich zum Dienst musste. Ja, ich habe sogar schon Urlaube abgebrochen, um den –Betrieb- am Laufen zu halten.

Jetzt bin ich so weit, dass ich keine schmerzfreie Sekunde mehr habe. Meine Knochen und meine Nerven sind am Ende.

Seit über zwei Jahren bin ich jetzt AU geschrieben, beginne bald eine Eigliederungsmaßnahme und stehe mittlerweile kurz vor Hartz 4. (bin aber aus meinem Angestelltenverhältnis noch nicht entlassen, obwohl ich Arbeitslosengeld beziehe).

Sie fragen mich, wie lange das noch mit meiner AU geht? - Sehen Sie, ich weiß es nicht!

Freitag, 25. Oktober 2013

DIE TRÄUMERIN (von Alexandra Herzog-Schmitt)

Ein wahnsinns Buch, das mir sehr am Herzen liegt, haut rein wie ein Krimi, unfu.....fassbar, holt es  euch gleich bei Amazon, es gibt nur noch ein paar Restexemplare, bevor die Neuauflage kommt :-)
Die Träumerin
Seit meiner Kindheit lit ich an Wahrträumen. Erst mit 17. wurde mir wirklich bewusst was das heißt. Einige Monate vor meinem 18. Geburtstag wurde dann ein solcher Traum wahr. Nur durch diesen, überlebte ich einen schrecklichen Unfall, meine...n eigenen. Wenn ich zuvor nicht den Ablauf der Tragödie geträumt hätte, würde ich jetzt nicht mehr leben. Leider verliefen nicht all meine Wahrträume so glimpflich. Da mir keiner glauben wollte, musste ich drei meiner besten Freunde leider für immer verabschieden. All dies und noch einiges mehr habe ich in diesem Buch, daß ich als Roman geschrieben aber als Sachbuch veröffentlicht habe, verarbeitet. 2006 machte ich dann ein Studium zur Traumanalyse, welches mir half, mehr über Träume und deren Bedeutung in Erfahrung zu bringen.